#CEVJerez: Marcel BRENNER nach Kahnbeinbruch wieder fit

Der 23-jährige Motorradrennfahrer aus dem Kanton Bern hat am Montag von seinem Vertrauensarzt grünes Licht für sein Comeback in einer Woche in Jerez bekommen.
 
Marcel Brenner musste wegen einer Handgelenksverletzung fast zwei Monate länger auf den Saisonstart warten als seine Konkurrenten in der Moto2™ European Championship. Im Rahmen seiner Saisonvorbereitungen zog sich Brenner knapp zwei Wochen vor dem Auftaktrennen Anfang Juli in Estoril bei einem harmlosen Trainingssturz einen Bruch des linken Kahnbeins zu. Brenner wurde umgehend danach von Dr. Kay Jürgensen im Engeried-Spital erfolgreich operiert. Nach dem letzten Gesundheitscheck von Dr. Jürgensen fiebert der ehrgeizige Athlet nun seinem Comeback entgegen.

In einer Woche findet die dritte Meisterschaftsrunde im südspanischen Jerez de la Frontera statt. Bei diesem Anlass wird Brenner zum ersten Mal seit fünf Monaten wieder mit seinem neuen spanischen PROMORACING Team zusammentreffen, zu dem er im vergangenen Winter wechselte. Ein privater Test Anfang März war bislang die einzige Gelegenheit, sich gegenseitig anzufreunden. Der talentierte Schweizer wird 2020 wieder mit einem Chassis des deutschen Fahrwerksherstellers KALEX Engineering um Meisterschaftspunkte kämpfen.
 
#25 Marcel BRENNER (PROMORacing, KALEX):
 
"Die Erleichterung war gross, als mir Dr. Jürgensen beim Betrachten der letzten Röntgenaufnahmen das OK für mein Comeback gegeben hat. Obwohl der Heilprozess ohne Schwierigkeiten verlaufen ist, hatte ich vor diesem Gespräch leichtes Bauchweh. Eine 100 prozentige Sicherheit, dass alles ok, hat man erst, man wenn auf dem Motorrad sitzt. Aus medizinischer Sicht ist aber soweit alles in Ordnung und daher freue ich mich riesig auf mein erstes Rennwochenende in diesem Jahr. Ich werde bereits am Sonntag nach Jerez reisen, wo dann ab nächsten Mittwoch die dritte Station der diesjährigen CEV-Saison ist. Inzwischen sind aber fast zehn Monate vergangen, seit ich zum letzten Mal im Rennmodus war. Wegen der Handgelenksverletzung musste ich noch länger warten als meine Kollegen in der Moto2-Europameisterschaft."
 
"Während die Jungs in Estoril und Portimao bereits eifrig Rennkilometer gesammelt haben, musste ich zu allem Überdruss sogar noch eine Trainingspause einlegen. Erst seit kurzem kann ich das Handgelenk wieder voll belasten und daher mein volles Trainingsprogramm wieder durchziehen. Ich fühle mich aber in guter Verfassung. Ich denke, dass ich in Jerez keinerlei Probleme in dieser Hinsicht haben werde. Unabhängig von meiner Verletzung war mein Start in Jerez wegen finanzieller Angelegenheiten noch nicht sicher. Ich bin aber froh und allen Beteiligten sehr, sehr dankbar, dass wir diesbezüglich eine Lösung finden konnten. Wie es aber darüber hinaus weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Doch darüber mache ich mir im Moment keine weiteren Gedanken. Vorerst freue ich mich endlich wieder ein Rennen fahren zu können und ich werde auch meine 110 Prozent geben, um mich bestmöglich zu verkaufen."